Tuesday, 24 July 2007

A weekend in SOLO

Nach fast 12 Stunden holperiger Zugfahrt durch beeindruckende Landschaft gepraegt von Reisfeldern, Dschungel aehnlichen Gebirgen und verschiedenen kleinen Doerfern, kamen wir total erschoepft in Solo an.
Solo liegt in Central Java im Landesinnere und ist zur Zeit Johanna und Mareikes Heimatsstadt.
Am naechsten Morgen genossen wir ein ausgiebiges Fruehstueck im freien. Wir konnten es gar nicht fassen, wie schoen es doch ist frische Luft zu atmen, blauen Himmel zu sehen und Vogel gezwitscher sowie Grillen gezirpe zu hoeren. Ja - und Solo mit laepischen 1,5 millionen Einwohnern kam uns ploetzlich so klein und cosy vor… Wir sind wohl doch eher Landeier anstatt (wie immer behauptet) Grossstadtkinder!

Diesmal waren wir so gut vorbereitet. Wir hatten den Lonely Planet studiert und einen genauen Plan im Kopf hinsichtlich unser Tagesplanung. Um die gewohnte Situation zu vermeiden, in welcher unsere Zeit liebevoll bis zur letzten Minute verplant wird von unseren sehr aengstlichen Indonesischen Freunden . Ein (fuer indonesische Verhaeltnisse) kurzer Besuch bei unserem CI Mrs. Nawang und unsere Idee, den naheliegenden Berg bei Sonnenanbruch zu erklimmen und spaeter den Wasserfall und den Buddistischen Tempel zu besichtigen, wurde ueber den Haufen geworfen. In ihrer hilfsbereiten und fuersorglichen Art war kurzer hand ein Auto organisiert und ein bunch of Einheimischen die uns begleiten sollten.
Wie haette es auch anders sein koennen, wir fuhren viel zu spaet los und als wir den Berg erreichten war der Tempel schon geschlossen und der aufsteigende Nebel zu gefaehrlich um zum den Wasserfall zu besichtigen – vor allem zu fuss.
Wir haben schwer verhandelt und am Ende entpuppte sich die kleine Wanderung durch den Dschungel genauso wie der gigantisch hohe (80meter) Wasserfall “Grojogan Sewu” als wunderschoen. Der Sonnenuntergang als kroenender Abschied des Ausflugs bestaetigte nur, dass sich am Ende der ganze Aufwand mehr als gelohnt hat.
Wieder in der Stadt wurden wir von Mrs. Nawang in ein traditionelles Bamboo-Restaurant gefuehrt wo wir neben lauter Koestlichkeiten Kokusmilch schluerften.
Den Naechsten Tag verbrachten wir auf einem traditionellem Markt “Klewer” wo es hauptsaechlich jegliche Art von Batik-Variationen zu erwerben gab. Enge Gassen, winzige Staende bis oben hin mit Stoffen zugestopft wechselten sich ab mit Essenswagen und einzigartigen “Second hand Schuh leaden”. Der alte Stadtpalast “Kreaton” stand auch auf dem Program genauso wie etliche Malls zu den wir mit dem Fahrrad-taxi (Riksha) kuschiert wurden.
Am naechsten Tag besichtigten wir die Physio Universitaet, schuettelten unzaehlige Haende und speisten ein letztes Mal zusammen bis es fuer uns vier wieder hiess à zurueck ins Grossstadtchaos!!!!
So schnell waren die drei Tage vorrueber….. Aber weitere Wochenendausfluege sind schon in Planung.

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