Reisebericht Tom, Johanna und Miriam
Eine 30 Stunden Reise, es wollte und wollte einfach nicht enden. Hamburg > Muenchen > Dubai > Colombo > Singapore > Jakarta
Die meiste Zeit haben wir geschlafen, gegessen, gewartet, geschlafen, gegessen, gewartet.... immer und immer wieder.
Dubai, so viele verschiedene Kopftuecher.... die Maenner liegen dicht zusammengedraengt auf dem Gang und schlafen. Ein Einkaufsparadies erschlaegt uns – shiny, bling bling!!!!
Colombo, wir bleiben sitzen... unser Durchhaltevermoegen laesst nach. Zum Glueck gibt es „Comfort in the air“ unsere Rettung im Flugzeug-TV; Gymnastik im Flugzeug gegen Trombose unterlegt mit Vogel gezwitscher zur Erhoehung des Wohlbefindens.
Singapore, alle muessen das Flugzeug verlassen, nocheinmal Passkontrolle und wieder zurueck in den, schon fast heimischen, Flieger.
Mit 3 Stunden Verspaetung und nach 30 Stunden reisen haben wir es endlich geschaft, wir sind in Jakarta angekommen. Ein junger Physiotherapist „Murchit“ (Ausgesprochen: Moreshit) holt uns ab. Nach einer halben Stunde durch Hochhausburgen, Autobahnen, Verkehrsgewusel, Blechhuetten und vielen fremden Eindruecken werden wir zu unserem neuem Zuhause gebracht. Vier gigantisch hohe Hochhaustuerme mit Sicherheitskraeften und Zaun abgeschirmt von der Aussenwelt erstreckt sich vor uns. Unser Zuhause oder ein Hotel?!? Im 39 Stockwerk in einer kleinen 3 Zimmerwohnung warten bereits Sebastian, Katie und Mareike auf uns. Der Komplex besteht aus einer fetten Lobby, 2 Swimming pools, einem Fitness Centre, einem Mini shop, Cafes, Restaurants etc. Ein all inclusive Hotel ausgenommen, dass inclusive.
Endlich geht es los, zu sechst erkunden wir Jakarta.....
Jakarta kurz und knapp: Gigantische Hochhaeuser, durchbrochenes Stadtbild, Motorradgangs, lots of “Sideways restaurants”, hektik, drei beinige Katzen ohne Schwanz und Smog.
Wir erleben die Stadt sehr kontrastreich...
Einerseits sind wir die Physiodelegation aus Europa die per Chaufeur durch den Grossstadtdjungel kuschiert wird, eingezeunt in einem Luxuskomplex hausiert, sich um nichts sorgen machen muss und auf Haenden getragen wird.
Andererseits, wenn wir alleine los ziehen > total Hilflosigkeit gekoppelt mit disorientierung. Wir koennen nicht alleine Bus fahren, beim Taxi fahren werden wir uebers Ohr gehauen, vor dem Motorrad fahren fuerchten wir uns, Geld umrechnen bereitet Schwierigkeiten, die Strasse zu ueberqueren ist nur moeglich mit Hilfe von Einheimischen ('wir stehen eingeschuechtert auf der Verkehrsinsel und trauen und nicht vor und zurueck'), koennen Leute und Situationen nicht einschaetzen, wissen nicht where to go, geschweigedenn sind wir in der Lage die Sprache zu sprechen.
Die Menschen hier sind sehr sehr Gastfreundlich und hilfsbereit, direktes Fragen/offen (interessiert an uns<> im Ablehenen oder nicht uebereinstimmender Meinung?!?), streng Muslimisch (Kopftuecher tragen, regelmaessiges Beten und Alkohol verbot praegen das Alltagsleben), frueh aufsteher, unendlich langsam, essen immerzu, arbeiten eigentlich durchgehend (Stundenmaessig) aber nicht gerade effizient.....
Ueberlebendswichtige Unterhaltungsfetzen... aus einem Lehrbuch:
Motto:“ One is never to old to learn!“
English – Bahasa Indonesia
A: Excuse me - Permisi -
B: Yes? Ya?
A: Are you a stranger here? Anda orang baru di sini?
B: Yes, I'm from another town. Ya, saya dari lucar kota.
A: Now, put up your hands. Sekarang, angkat tangan.
I've got a gun. Saya punya senjata.
B: What do you want? Anda mau apa?
A: Your wallet. Dompet anda.
B: My wallet? Dompet saya?
A: Yes, I want your wallet. Ya, saya mau dompet anda.
I am a robber. Saya perampok.
B: I can't believe this. Saya tak percaya ini.
1 comment:
Hey ihr Weitgereisten,das war ja ein toller Bericht über eure lange Reise und die ersten Eindrücke. ich freue mich, dass ihr gut angekommen seid und die Physios aus der Klinik sehen ja auch ziemlich sympatisch aus. Was ist mit Johanna in Semerang? Erstmal alles Liebe, insbesondere für Tom und Johanna ich freu mich schon auf die weiteren Bericht und die Fotoas. Leider komm ich bisher an keine ran? good luck - nicht nur beim strasse überqueeren. ellen
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