Tuesday, 31 July 2007



Waterfall 30km east from Solo

Thursday, 26 July 2007

Das “typische Profil” eines Indonesiers (ca 23 Jahre)…

Mann = Laki Laki

Braune Augen, schwarze Haare, dunkle Augen, rundes Gesicht, breite Nase und gedrungender Koerperbau. Selbst ich mit meinen 1,60m kann hier mit so manch einem Mann mithalten J

Eine schwarze Anzugshose kombiniert mit viel zu grossen strahlend weissen Basketballschuhen ist super angesagt. Auch Tennissocken bis zum Knie hochgezogen ist ganz gross…

Koerperpflege; sehr interessant und sehr anders.

Ewig lange und spitze Fingernaegel scheint hier ein Zeichen von Maennlichkeit zu sein, genauso wie der Bartwuchs. Meistens endet der Wunsch nach einem Bart in Form von 4-12 Haaren wahlos uebers Gesicht verteilt und mindestens 5 cm lang à aeusserst heiss!

Auch wenn der Mann hier die “Leader-Rolle“ uebernehmen soll, kann ich mir die Umsetzung bei diesem schlaffen Haendedruck und den wischi-waschi Aussagen nur schwer vorstellen.

Frau = Wanita

Braune Augen, schwarzeglatte Haare und ganz wichtig weiss geschminkte Haut.

Das tragen von Kopftuechern scheint hier aus freiem Willen zu erfolgen und ist nicht mehr oder weniger anerkannt als sich unverhuellt zu zeigen.

Kleiner Schnickschnack, glitzer Sticker sind mindestens so hip wie Posiealben mit jeder menge Fotos. Ich glaube der maedchenhafte Prinzessinwahn endet spaetestens mit dem Eintreten in den Ehebund, was durschnittlich zwischen 22&25 Jahren geschiet.

Direkte Fragen wie zum Beispiel “Bin ich huebsch?” genauso wie der natuerliche Umgang mit der Antwort sind keine Seltenheit.

Obwohl die meisten Frauen gegen 10pm Zuhause sein muessen, scheinen Sie nicht von dem Gefuehl der strengen Kontrolle geplagt zu sein. Vielleicht ist unser Unverstaendnis nicht mehr als eine Reflexion in wiefern wir dem westliche “Ausgeh-Drang” schon erlegen sind….

Allgemein

Das Gemuet eines Indonesiers ist traege and unsportlich. Kindische Neckerein zwischen den Geschlechtern ist gang und gebe und nicht unbedingt auf eine bestimmte Altersgruppe bezogen.

Froehliches rumgealber genauso wie die Lust am singen und musizieren ist ueberall present. Essen ist ein soziales Ereignis wo gemeinsam gespeist, geroepst und vor allem geschmatzt wird.

Genauso gastfreundlich und hilfsbereit sie sind genauso ineffective und kompliziert sind sie, was uns Europaer manchmal um den Verstand bringt. I think we should learn to be more patient!

In unseren Augen sehr interessant und kontrovers sind auch die Gespraechsthemen. Sie varieren von detaillierten Unterhaltungen ueber Magenprobleme, zu Scherze ueber den Gang einer Frau nach ihrer Hochzeitsnacht bis hin zu verklemmten rumgedruckse ueber das Zusammenleben ausserhalb der Ehe.

Allem in allem wirken sie Indonesier sehr entspannt mit sich und ihrem Leben. Ausser dem Wunsch ein wenig mehr zu Reisen habe ich noch keine Klagen ueber ihre, in unseren Augen so strikte und enthaltsame Lebensweise rausgehoert.

Die Beschreibung sollte kein negatives Bild der Indonesier vermitteln, geschweige denn jegliche Vorurteile unterstuetzen…

Es sollte ein kleiner Ausflug nach Jakarta werden, wo wir tagtaeglich von so liebenswuerdigen und schraegen Freaks umgeben sind!

Tuesday, 24 July 2007

A weekend in SOLO

Nach fast 12 Stunden holperiger Zugfahrt durch beeindruckende Landschaft gepraegt von Reisfeldern, Dschungel aehnlichen Gebirgen und verschiedenen kleinen Doerfern, kamen wir total erschoepft in Solo an.
Solo liegt in Central Java im Landesinnere und ist zur Zeit Johanna und Mareikes Heimatsstadt.
Am naechsten Morgen genossen wir ein ausgiebiges Fruehstueck im freien. Wir konnten es gar nicht fassen, wie schoen es doch ist frische Luft zu atmen, blauen Himmel zu sehen und Vogel gezwitscher sowie Grillen gezirpe zu hoeren. Ja - und Solo mit laepischen 1,5 millionen Einwohnern kam uns ploetzlich so klein und cosy vor… Wir sind wohl doch eher Landeier anstatt (wie immer behauptet) Grossstadtkinder!

Diesmal waren wir so gut vorbereitet. Wir hatten den Lonely Planet studiert und einen genauen Plan im Kopf hinsichtlich unser Tagesplanung. Um die gewohnte Situation zu vermeiden, in welcher unsere Zeit liebevoll bis zur letzten Minute verplant wird von unseren sehr aengstlichen Indonesischen Freunden . Ein (fuer indonesische Verhaeltnisse) kurzer Besuch bei unserem CI Mrs. Nawang und unsere Idee, den naheliegenden Berg bei Sonnenanbruch zu erklimmen und spaeter den Wasserfall und den Buddistischen Tempel zu besichtigen, wurde ueber den Haufen geworfen. In ihrer hilfsbereiten und fuersorglichen Art war kurzer hand ein Auto organisiert und ein bunch of Einheimischen die uns begleiten sollten.
Wie haette es auch anders sein koennen, wir fuhren viel zu spaet los und als wir den Berg erreichten war der Tempel schon geschlossen und der aufsteigende Nebel zu gefaehrlich um zum den Wasserfall zu besichtigen – vor allem zu fuss.
Wir haben schwer verhandelt und am Ende entpuppte sich die kleine Wanderung durch den Dschungel genauso wie der gigantisch hohe (80meter) Wasserfall “Grojogan Sewu” als wunderschoen. Der Sonnenuntergang als kroenender Abschied des Ausflugs bestaetigte nur, dass sich am Ende der ganze Aufwand mehr als gelohnt hat.
Wieder in der Stadt wurden wir von Mrs. Nawang in ein traditionelles Bamboo-Restaurant gefuehrt wo wir neben lauter Koestlichkeiten Kokusmilch schluerften.
Den Naechsten Tag verbrachten wir auf einem traditionellem Markt “Klewer” wo es hauptsaechlich jegliche Art von Batik-Variationen zu erwerben gab. Enge Gassen, winzige Staende bis oben hin mit Stoffen zugestopft wechselten sich ab mit Essenswagen und einzigartigen “Second hand Schuh leaden”. Der alte Stadtpalast “Kreaton” stand auch auf dem Program genauso wie etliche Malls zu den wir mit dem Fahrrad-taxi (Riksha) kuschiert wurden.
Am naechsten Tag besichtigten wir die Physio Universitaet, schuettelten unzaehlige Haende und speisten ein letztes Mal zusammen bis es fuer uns vier wieder hiess à zurueck ins Grossstadtchaos!!!!
So schnell waren die drei Tage vorrueber….. Aber weitere Wochenendausfluege sind schon in Planung.

the train ride to Solo






Waiting for the train









The countryside










The countryside 2

Our House and the view

Finally some pictures of our House and the view from our apartment


















Thursday, 19 July 2007

Solo by train

Mit ein wenig verspaetung kommt hier der Reisebericht vom Physiobunch nach Solo.....please enjoy ;-)

Wir sind also freitag um halb 6 aufgestanden und um 6 losgegangen weil wir dachten anders erwischen wir den zug um 8 uhr nicht mehr, dies hatte man uns auch so geraten denn es koennte ja sein das es ein verkehrschaos gibt und dann kommen wir zu spaet zum bahnhof....
naja auf jedenfall waren wir dann aber schon um halb 7 am bahnhof und hatten also noch ziemlich viel zeit bis zur planmaessigen abfahrt. nachdem wir uns gegen den schwarm muecken gewappnet hatten (mit autan) haben wir die zeit eigentlich auch ganz gut totschlagen koennen mit karten spielen, wir haben naemlich gevoegelt.....so heisst das kartenspiel;-)..... so gegen viertel vor 8 sind wir dann zum bahnsteig und haben festgestellt dass es ein sehr voller zug sein wird, denn es gab kaum noch platz um zu stehn da auf dem bahnsteig..... naja dann haben wir also auf den zug gewartet doch als der um viertel nach acht immernoch nicht da war haben wir beschlossen jemanden zu suchen der sowohl indonesisch als auch englisch sprechen kann, dass ist zwar nicht immer einfach doch alleine wurden wir aus den ohrenbetaeubend droehnenden lautsprecheransagen nicht wirklich schlau, denn wir sind zwar fleissig am ueben aber so gut ist unser indonesisch nun doch noch nicht. gut die freundliche dame die faehig und bereit war zu uebersetzen hat uns dann die erfreuliche botschaft ueberbracht dass unser zug noch nicht mal die station vor unserem bahnhof verlassen hatte und dass er wahrscheinlich erst um 9 hier ankommen wuerde...... alle guten hoffnungen halfen allerdings nicht und so kam der zug der uebersetzerin um 9.15 und sie verabschiedete uns mit den worten: euer zug ist der naechste....
das war er auch aber bis zur abfahrt verging noch eine dreiviertelstunde und so sind wir um 10 uhr, also 2 stunden spaeter als geplant, losgefahren.....
der gipfel war dass wir feststellen mussten das es einen der vier von uns gebuchten plaetze gar nicht gab, also konnten wir nicht nebeneinander sitzen im zug und mussten alle paar stunden abwechseln wer alleine sitzt..... eine zugfahrt die ist lustig eine zugfahrt die ist schoen.....
zur entschaedigung dafuer (so dachten wir zumindest) brachte man uns unaufgeforedert 2 teller nasi goreng mit huehnchenkeule, jedoch mussten wir die ein paar stunden spaeter doch noch bezahlen......
komisch fanden wir auch dass die klimaanlage manchmal einfach aussetzte und ploetzlich blieb der zug auch noch stehn inmitten der wildnis und die klimaanlage versagte total......

naja nach einiger zeit ging es weiter und so fuhren wir eher im regionalexpress tempo richtung solo, bis es langsam abend wurde und wir uns wunderten wann denn das licht angeschaltet wird und ob es ueberhaupt ein licht gibt..... an der naechsten station kurz nach der daemmerung haben wir dann ueber umwege heraugefunden dass die elektrik unserer lok im eimer war ( die lok kam uebrigens aus chicago und sah so aus als ob sie da schon 20 jahre nicht mehr im ensatz waere, es hingen zum beispiel ueberall lose kabel) und so liefen wir weitere verspaetung auf aber bekamen zumindest einen extra generator waggon und hatten danach endlich dauerhaft strom (und klimaanlage).....
zwischen den wagons unseres erste klasse zuges gab es keinen boden und so musste man auf dem weg zum bordbistro (ein ausgeschlachtetes 6er abteil) von waggon zu waggon mehr oder weniger springen. In den waggons selbst waren loecher die ehemals versehen waren mit fersehern, die wurden wahrscheinlich aber schon laengst geklaut....

Nachdem wir wieder strom hatten ging dann gott sei dank wieder alles gut, jedoch hatten wir ab diesem zeitpunkt auch schon den groessten teil unserer reise hinter uns und so kamen wir um 9 uhr abends (mit viereinhalb stunden verspaetung) in unserem ziel solo an....*ein hoch auf die deutsche bahn*

also waren wir im endeffekt 15 stunden unterwegs..........ich glaub man kann schlecht beschreiben wie wir uns fuehlten.....aber alles andere als frisch ;-)

Sunday, 15 July 2007

Jakarta life

Life in Jakarta is very quickly explained, it is more or less a synonimous for sitting in an airconditioned car and waiting in the traffic. If you dont sit in a car you either wait for someone or something, mostly someone who is going to pick you up.
The for of us work 4 times a day, usally from Monday to Thursday and from 8:00 to 16:00 o'clock. Usually we wake up at 7:00 and start our Journey to work 30 minutes later either by taxi or by motorcycle taxi. So, after you wake up you go and sit in a car, then when you arrive at work (Tom and Sebastian at the Nusantara and Katie and Miriam in the Sasana) you mostly sit again, observing, chatting, surfing in the internet and somtimes treating a patient. The Therapists are very friendly in the Nusantara, even though most of them barely speak any english. After work you go back into the taxi and wait in the traffic to get home, arrived at home you have the swimming pool, the flatscreen TV and the view out of the 39th floor to waste some time. Most of the time we spend in the living room, chatting about our experiences or playing cards. If we need food, we go to one of the big malls, they huge, loud, crowded and exhausting. It takes up to 3 hour to get food.
The people are more then friendly and the food is very delicious, even though allmost everyone of us felt sick of it allready.
One of the unique things are, that each of everyone has amazing dreams in the night and some of us dream even twice a night. The dream are mostly very strange and make no sense at all.
On the weekends so far, we got invited to two weddings who felt more like a food party, the whole ceremony consists of eating all kind of delicous food.

So long
Tom

Monday, 2 July 2007

Ein paar Fotos


Die vier und die anderen Physios, beim wedding eines chinesischen paar.

Erste Eindruecke

Reisebericht Tom, Johanna und Miriam

Eine 30 Stunden Reise, es wollte und wollte einfach nicht enden. Hamburg > Muenchen > Dubai > Colombo > Singapore > Jakarta

Die meiste Zeit haben wir geschlafen, gegessen, gewartet, geschlafen, gegessen, gewartet.... immer und immer wieder.

Dubai, so viele verschiedene Kopftuecher.... die Maenner liegen dicht zusammengedraengt auf dem Gang und schlafen. Ein Einkaufsparadies erschlaegt uns – shiny, bling bling!!!!

Colombo, wir bleiben sitzen... unser Durchhaltevermoegen laesst nach. Zum Glueck gibt es „Comfort in the air“ unsere Rettung im Flugzeug-TV; Gymnastik im Flugzeug gegen Trombose unterlegt mit Vogel gezwitscher zur Erhoehung des Wohlbefindens.

Singapore, alle muessen das Flugzeug verlassen, nocheinmal Passkontrolle und wieder zurueck in den, schon fast heimischen, Flieger.

Mit 3 Stunden Verspaetung und nach 30 Stunden reisen haben wir es endlich geschaft, wir sind in Jakarta angekommen. Ein junger Physiotherapist „Murchit“ (Ausgesprochen: Moreshit) holt uns ab. Nach einer halben Stunde durch Hochhausburgen, Autobahnen, Verkehrsgewusel, Blechhuetten und vielen fremden Eindruecken werden wir zu unserem neuem Zuhause gebracht. Vier gigantisch hohe Hochhaustuerme mit Sicherheitskraeften und Zaun abgeschirmt von der Aussenwelt erstreckt sich vor uns. Unser Zuhause oder ein Hotel?!? Im 39 Stockwerk in einer kleinen 3 Zimmerwohnung warten bereits Sebastian, Katie und Mareike auf uns. Der Komplex besteht aus einer fetten Lobby, 2 Swimming pools, einem Fitness Centre, einem Mini shop, Cafes, Restaurants etc. Ein all inclusive Hotel ausgenommen, dass inclusive.


Endlich geht es los, zu sechst erkunden wir Jakarta.....

Jakarta kurz und knapp: Gigantische Hochhaeuser, durchbrochenes Stadtbild, Motorradgangs, lots of “Sideways restaurants”, hektik, drei beinige Katzen ohne Schwanz und Smog.

Wir erleben die Stadt sehr kontrastreich...

Einerseits sind wir die Physiodelegation aus Europa die per Chaufeur durch den Grossstadtdjungel kuschiert wird, eingezeunt in einem Luxuskomplex hausiert, sich um nichts sorgen machen muss und auf Haenden getragen wird.

Andererseits, wenn wir alleine los ziehen > total Hilflosigkeit gekoppelt mit disorientierung. Wir koennen nicht alleine Bus fahren, beim Taxi fahren werden wir uebers Ohr gehauen, vor dem Motorrad fahren fuerchten wir uns, Geld umrechnen bereitet Schwierigkeiten, die Strasse zu ueberqueren ist nur moeglich mit Hilfe von Einheimischen ('wir stehen eingeschuechtert auf der Verkehrsinsel und trauen und nicht vor und zurueck'), koennen Leute und Situationen nicht einschaetzen, wissen nicht where to go, geschweigedenn sind wir in der Lage die Sprache zu sprechen.

Die Menschen hier sind sehr sehr Gastfreundlich und hilfsbereit, direktes Fragen/offen (interessiert an uns<> im Ablehenen oder nicht uebereinstimmender Meinung?!?), streng Muslimisch (Kopftuecher tragen, regelmaessiges Beten und Alkohol verbot praegen das Alltagsleben), frueh aufsteher, unendlich langsam, essen immerzu, arbeiten eigentlich durchgehend (Stundenmaessig) aber nicht gerade effizient.....

Ueberlebendswichtige Unterhaltungsfetzen... aus einem Lehrbuch:

Motto:“ One is never to old to learn!“

English – Bahasa Indonesia

A: Excuse me - Permisi -

B: Yes? Ya?

A: Are you a stranger here? Anda orang baru di sini?

B: Yes, I'm from another town. Ya, saya dari lucar kota.

A: Now, put up your hands. Sekarang, angkat tangan.

I've got a gun. Saya punya senjata.

B: What do you want? Anda mau apa?

A: Your wallet. Dompet anda.

B: My wallet? Dompet saya?

A: Yes, I want your wallet. Ya, saya mau dompet anda.

I am a robber. Saya perampok.

B: I can't believe this. Saya tak percaya ini.